Spartipps für den kommenden Winter
07.07.2022
Strom
remind.me

Auch wenn wir uns mitten im Sommer befinden, lohnt es sich bereits jetzt, an den kommenden Winter zu denken und das eigene Zuhause vorzubereiten. Denn in diesem Winter könnte es viel Geld kosten, das heimische Wohnzimmer zu erwärmen. Aber wo soll man noch sparen und was ist zu tun Wer jetzt schon mit dem Energiesparen beginnen möchte, geht am besten mit allen Sinnen durch das ganze Haus. Zieht es irgendwo? Dann sollten Sie vor Beginn der nächsten Heizperiode Hand anlegen – und einen „Kältefeind“ einbauen.
Denn durch undichte Türen und Fenster verlieren wir wertvolle Heizenergie im Winter. Wer in der nächsten Heizperiode sparen will, sollte solche Schwachstellen jetzt suchen. Dafür gibt es einen Trick.
Klemmen Sie ein Blatt Papier zwischen Fensterrahmen und Fensterflügel ein, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Danach sollte man das Fenster schließen und versuchen, das Blatt herauszuziehen. Geht das nicht, ist Ihr Fenster dicht. Man sollte den Test aber an mehreren Stellen eines Fensters wiederholen. Gleiches gilt übrigens auch für Türen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten der Abdichtung
Sitzt das Blatt lose, hat man mehrere Möglichkeiten: Meistens reicht es der Verbraucherzentrale zufolge bei Fenstern schon aus, die Dichtung zu erneuern oder die Fensterflügel zu justieren. Das ist günstig bis kostenlos zu machen. Gegebenenfalls muss auch die Scheibe getauscht werden.
Bei Wohnungs- oder Haustüren mit offenem Türschlitz kann oftmals nachträglich eine Dichtung eingebaut werden. Diesen findet man im Handel auch unter dem Namen „Kältefeind“.
Weitere Spartipps für den kommenden Winter
Thermostate sind ebenfalls eine gute Möglichkeit im Winter Energie und somit Geld zu sparen. Es gibt preisgünstige und gute Modelle, die sich sogar mit dem Smartphone verbinden lassen und ganz bequem von unterwegs aus die Temperatur regulieren können. Ein gut eingestelltes Thermostat birgt ein Einsparpotential von rund 150 Euro im Jahr.
Platzieren Sie keine großen Möbel vor der Heizung
Damit sich die warme Luft frei vom Heizkörper aus entfalten kann, ist es ratsam darauf zu achten, dass hier nichts im Weg steht, da sich ansonsten die Wärme schlechter verteilen kann. Die Folge: Sie müssen mehr heizen, um auf eine angenehme Raumtemperatur zu kommen.
Diese Temperaturen sind ideal
- Im Schlafzimmer darf es etwas kühler sein. Hier reichen 16 bis 19 Grad Celsius aus
- Im Wohnzimmer ist eine gemütliche Temperatur um die 22 Grad optimal
- In der Küche ist eine Temperatur von 16 bis 18 Grad ideal
- Arbeitszimmer und Bäder sollten zwischen 22 und 24 Grad warm sein
- Im Flur und Abstellräumen ist eine Temperatur zwischen 15 und 16 Grad ideal
Als Regel gilt: Jedes Grad weniger spart in etwa sechs Prozent an Heizkosten
Heizenergie macht im Haushalt rund 70 Prozent des Energieverbrauchs aus. Wer nur so viel heizt, wie tatsächlich benötigt wird, kann seine Heizkosten deshalb reduzieren.

Ein Tipp von Daniel Engelbarts (remind.me-Mitgründer und Verbraucherexperte):
„Wichtig ist zu wissen ist, dass der Raum nicht schneller warm wird, wenn man die Heizung auf volle Pulle (Einstellung 5) aufdreht. Der Grund: Das heiße Wasser strömt immer mit der gleichen Temperatur in den Heizkörper. Der Heizkörper heizt bei der Einstellung 5 einfach nur länger.”
Im Winter verbraucht jedes Auto mehr Benzin
Das hängt oft mit den Reifen zusammen. Wenn zu wenig Luft vorhanden ist, steigt der Roll-Widerstand. Und das verbraucht automatisch mehr Kraftstoff. Ein optimal eingestellter Motor hilft zudem beim Sparen. Verzichten sollte man nicht nur auf Sitzheizungen, sondern auch darauf, das Auto vor Fahrtbeginn warm laufen zu lassen. Beides spart auf lange Sicht viel Benzin.
Nicht stundenlang die Fenster gekippt lassen, sondern richtig lüften lautet die Devise
Öffnen Sie während der Heizperiode mehrmals täglich für fünf Minuten alle Fenster so weit wie möglich. Auch Räume, in denen Sie nicht heizen, sollten bei niedrigen Außentemperaturen kurz durchgelüftet werden.
Vor dem Lüften sollten Sie das Thermostatventil immer zudrehen – es reagiert sonst auf den Temperaturabfall und treibt die Heizanlage zur Höchstleistung an. Damit heizen Sie buchstäblich zum Fenster hinaus.
Tauschen Sie alte Duschköpfe aus
Duschen statt Baden spart warmes Wasser und damit Energiekosten, denn ein Vollbad benötigt rund dreimal mehr Wasser und Energie als ein achtminütiges Duschbad.
Wasser sparen kann man übrigens schon mit dem richtigen Duschkopf. Tauschen Sie ihren alten Duschkopf gegen eine Sparbrause aus. Das Duscherlebnis bleibt dasselbe, allerdings fließen dank neuer Dosiersysteme nur etwa sechs Liter Wasser pro Minute durch den sparsamen Brausekopf. Standard-Duschköpfe verbrauchen zwölf Litern oder mehr.
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