Weitere Stadtwerke erhöhen ihre Preise für Strom und Gas
20.05.2022
Strom
remind.me

Es gibt weitere Preiserhöhungen auf dem Strom- und Gasmarkt und erneut müssen sich Hunderttausende Verbraucher darauf einstellen, dass sie in den nächsten Monaten mehr für Energie bezahlen müssen. remind.me informiert aktuell darüber, welche Stadtwerke jetzt weitere Preisanhebungen angekündigt haben.
Ab dem 1. August werden Kunden der Trierer Stadtwerke (SWT) mehr für Strom und Gas ausgeben müssen. Nach Angaben der SWT werden die Preise wegen der höheren Kosten am Energiemarkt um 20 bis 30 Prozent steigen. Die Preiserhöhung falle damit im Vergleich zu anderen Stadtwerken in Deutschland aber deutlich geringer aus, so der SWT-Vorstand Arndt Müller.
Eine gute Nachricht für SWT-Kunden: Für 2022 wird das Unternehmen keine Nachzahlungen von seinen Kunden einfordern. Das sei möglich, weil die SWT in den vergangenen Jahren stark in erneuerbare Energien investiert hätten. Dadurch sei das Unternehmen nicht ganz so stark wie andere Energieanbieter vom Marktpreis abhängig.
Die Stadtwerke Emmerich haben ebenfalls eine Preiserhöhung zum 1. August angekündigt
Bei den Westfalen wird der Strom wird um drei Cent je Kilowattstunde teurer (von 28,99 Cent Arbeitspreis auf 31,99 Cent), Gas um 1,3 Cent je Kilowattstunde (von 6,55 Cent auf 7,85 Cent).
Wer jetzt schon wissen will, wie viel er am Ende des Jahres mehr bezahlen muss: Für 2022, so die Rechnung der Stadtwerke, sind es für den Durchschnittshaushalt 45 Euro mehr als vorher. Beim Gas liegt die Jahressumme bei 103 Euro.
Dass der Gaspreis deutlich steigt, werden auch Kunden in Neustadt, Eutin und Oldenburg zu spüren bekommen. Denn jetzt haben die Stadtwerke eine Verdopplung des Gaspreises zum 1. Juli angekündigt.
Auch die Stralsunder Stadtwerke erhöhen ihre Preise. Der Preis für Gas bei den Stralsunder Stadtwerken wird um 63 Prozent gestiegen – sowohl für Neu- als auch Bestandskunden.
Die Stadtwerke Neustrelitz erhöhen ebenfalls zum 1. Juli die Gaspreise. Wie das Unternehmen mitteilte, wird der Erdgas-Arbeitspreis um etwa 45 Prozent angehoben. Er steigt somit von 7,25 Cent pro Kilowattstunde auf 10,52 Cent pro Kilowattstunde. Grund dafür seien starke Preissteigerungen im Großhandel bei Gas.
Für ein Einfamilienhaus mit Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeute dies statt bisher 1560 Euro Gaskosten nun 2214 Euro im Jahr.
Verbraucherzentrale verweist auf Sonderkündigungsrecht
Das sollten Sie wissen, denn als Kunde (egal bei welchem Versorger) ist niemand der Preispolitik der Energieversorger schutzlos ausgeliefert. Sie können jederzeit bei einer Preiserhöhung von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen (remind.me informiert in diesem Artikel darüber).
Wissen Sie, ob Sie den besten Gastarif nutzen? Falls nicht, kümmern sich unsere Experten gerne auch um Ihren Tarif. Erstellen Sie ein kostenloses Angebot und in wenigen Minuten erfahren Sie, ob Sie Ihren Gastarif optimieren können.
Überprüfen Sie hier, ob Sie Ihren Gastarif optimieren können und lassen Sie sich wechseln.
Spricht Sie das Wechselangebot an, brauchen Sie unser Angebot nur einmalig aktivieren und alles andere nimmt seinen Lauf. In den Folgejahren werden weitere Wechsel automatisch durchgeführt.