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EWE-Chef rät dringend zur Abschlagerhöhung
14.07.2022 Strom remind.me

EWE-Chef Stephan Dohler
EWE-Chef Stephan Dohler geht davon aus, dass die kommenden Winter hart werden
Strom und Heizen werden einen Vier-Personen-Haushalt bald 300 bis 400 Euro mehr kosten. Und zwar nicht im Jahr oder im Quartal, sondern monatlich – so die Vorhersage von Stephan Dohler,  EWE-Vorstandsvorsitzende.  Er  rät seinen rund 1,7 Millionen Kunden, schon jetzt die monatlichen Abschläge anzupassen. „Wer später nicht ein paar Tausend Euro nachbezahlen will, der sollte seinen Abschlag für Strom verdoppeln und den für Gas verdreifachen.“
 

„Wir werden uns auf zwei oder sogar drei sehr harte Winter einstellen müssen” – so Dohler.

 
Weiter zeigte er sich überzeugt davon, dass die Politik das Energiesicherungsgesetz ändern werde, sodass die Versorger die höheren Preise dann auch an die Kunden weiterberechnen können, die jetzt noch längere Laufzeitverträge zu günstigeren Konditionen hätten.
Der EWE-Chef ruft, ähnlich wie es führende Politiker und Verbraucherexperten schon seit Wochen verlauten lassen, Unternehmen, Hauseigentümer und Verbraucher zu konsequentem Energiesparen auf.
 
Die EWE ist fünftgrößtes Energieversorgungsunternehmen in Deutschland – die meisten Kunden stammen aus Niedersachsen, da das Unternehmen seinen Sitz in Oldenburg hat.
Das Unternehmen versorgt in Brandenburg und Nordwestdeutschland rund 700.000 Kunden mit Erdgas und ist einer der wichtigsten Anbieter in der Region.

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