Mit diesen 6 Tipps lässt sich Geld für Strom und Heizkosten sparen
24.02.2022
Strom
remind.me
Dass die Energiepreise seit einigen Wochen exorbitante Höhen erreicht haben, wissen alle Verbraucher, die von ihrem Versorger eine Tariferhöhung erhalten haben. Dass man aber mit einigen Technik-Gadgets diese Kosten senken kann, wissen noch nicht viele Verbraucher. Wir haben einmal die besten Smart Home-Tipps für Sie zusammengestellt.
Ihre Heizkosten können reduziert werden, wenn Sie regelmäßig die Thermostate an den Heizkörpern auf die gewünschte Temperatur anpassen. In einem Raum, in dem man sich tagsüber nicht aufhält, muss es nicht 22 oder 23 Grad warm sein.
Ein Tipp: Nutzen Sie programmierbare Heizkörperthermostate
Die einfachste und mit wenigen Mitteln einzusetzende Möglichkeit ist, programmierbare Heizkörperthermostaten zu benutzen. Das Programmieren sorgt dafür, dass die Thermostate zu Zeiten, in denen man den Raum nutzt, die entsprechende Wohlfühltemperatur einstellen
Programmierbare Thermostate gibt es schon ab ca. 10 Euro im Handel (diese haben aber keine Funktechnik, die auch nicht dringend benötigt wird).

Wer es etwas technischer und komfortabler mag (und auch ein paar Euro mehr ausgeben kann), hat auch die Möglichkeit, sogenannte smarte Heizkörperthermostate anzubringen. Diese lassen sich kinderleicht über eine App programmieren, sodass die Heizkörper dann heizen, wenn sie es sollen. Einige Smart-Geräte erkennen sogar mittlerweile, ob ein Fenster geöffnet ist, das geschlossen werden sollte.
Smarte Steckdosen
Einige Technikgeräte können im Standby richtig viel Strom umsetzen. Zu den größten Standby-Sündern gehören Spielekonsolen, denn sie benötigen im Durchschnitt etwa 15 Watt. Damit kostet sie bei einem Strompreis von 33 Cent pro Kilowattstunde im 24/7-Standby gut 43 Euro pro Jahr. Und 33 Cent ist ein kWh-Preis, den aktuell nicht viele Verbraucher zahlen (sondern um einiges mehr)
Auch Fernseher, Stereoanlagen, Desktop-PCs, Drucker und viele weitere Standby-Geräte tragen wesentlich zu den jährlichen Stromkosten bei. Im Schnitt kann man primär bei älteren Geräten von fast 10 Watt ausgehen.
Eine smarte Beleuchtung bringt automatisch Licht ins Dunkel und mehr Geld im Portemonnaie
Gerade im Winter spielt die Beleuchtung in den eigenen vier Wänden eine große Rolle für den eigenen Wohlfühl-Faktor. Ein automatisiertes Beleuchtungssystem erhöht Ihren Wohnkomfort, denn Leuchten mit integriertem Timer oder intelligenter Steuerung, die auf die sich natürlich verändernden Lichtverhältnisse im Raum reagieren, machen das Leben zu Hause um einiges einfacher. Es gibt inzwischen viele smarte Modelle, wie Stehleuchten oder Decken- und Wandleuchten auf dem Markt, die energiesparender als herkömmliche Leuchten oder Lampen sind.
Smarte Funksteckdosen helfen Ihnen, deutlich Strom und somit Geld zu sparen
Smarte Steckdosen können mit einer App genutzt werden oder auch verbal gesteuert werden. Natürlich benötigen auch sie Strom, damit sie funktionieren können, aber deren Stromverbrauch beläuft sich auf nur ca. 0,5 Watt. Hier können sich die Anschaffungskosten für die Steckdose schnell amortisieren.
Ein weiterer Tipp sind smarte Rolladen
Auch Rollladen können aktiv dabei helfen, die Temperatur in Ihren Innenräumen zu regulieren. Scheint die Sonne auf das Fenster, sollten sie geöffnet sein, um Sonnenstrahlen ins Zimmer zu lassen und den Raum aufzuheizen.
Sobald es dagegen dunkel ist, sollten sie geschlossen sein, um den Raum besser zu isolieren. So dringt weniger Wärmeenergie nach außen. Wenn der Sommer naht, sollte die Programmierung entsprechend geändert werden, damit sich die Innenräume nicht zu stark aufheizen.
Wer stets seinen Energietarif im Blick hat, wird auf Preissteigerungen schneller handeln können. Überlassen Sie dies echten Tarifexperten, die Ihren Strom- oder Gastarif immer im Blick haben.
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