Mit diesen 7 Tipps wird der Durchlauferhitzer nicht zur Kostenfalle
21.07.2022
Strom
remind.me

Gerade in Altbauten befinden sie sich noch: Durchlauferhitzer. Diese erwärmen das Wasser erst dann, wenn eine Mischarmatur geöffnet wird. Um das durchfließende Wasser sofort auf die gewünschte Temperatur zu bringen, benötigt ein Durchlauferhitzer eine hohe Wärmeleistung – und das geht ins Geld. Im Durchschnitt verbraucht ein Single-Haushalt rund 500 kWh jährlich, um warmes Wasser zu nutzen. remind.me verrät Tipps, wie man trotz eines Durchlauferhitzers Strom und somit Geld sparen kann.
Ein gewöhnlicher Durchlauferhitzer kann höchstens eine Dusche oder zwei Waschbecken zugleich versorgen, sodass Durchlauferhitzer üblicherweise dezentral eingesetzt werden (also meistens direkt über der Badewanne).
Durchlauferhitzer – auf die richtige kW-Zahl achten
Für das schnelle Aufwärmen des Wassers ist eine hohe elektrische Leistung erforderlich. Marktüblich sind Durchlauferhitzer mit einem Anschlusswert von 18, 21, 24, 27 und 33 kW.
Welche Leistung ein Durchlauferhitzer haben sollte, hängt maßgeblich von dem Duschkopf und der gewünschten Wassertemperatur ab. Wer beispielsweise mit einer Sparbrause duscht und wem eine Wassertemperatur von 40°C genügt, benötigt lediglich einen Durchlauferhitzer mit 18 kW völlig.
Wer jedoch etwas mehr Komfort wünscht und einen normalen Duschkopf (mit einem Wasserverbrauch von 15 Liter pro Minute) verwendet, benötigt einen Durchlauferhitzer mit mindestens einer 27 kW Leistung.
Im Vergleich zur zentralen Warmwasserversorgung kann ein Durchlauferhitzer also hohe Kosten verursachen
Mieter müssen versuchen, das Beste daraus zu machen. Und um auf der nächsten Stromrechnung keine böse Überraschung zu erleben, sollten Mieter diese Spartipps beherzigen.
Entkalken Sie Ihren Durchlauferhitzer
Durch Kalkablagerungen kann die Wärmeabgabe an das Wasser vermindert werden. So wird viel Energie verbraucht, ohne dass das Wasser richtig warm wird. Um alle wasserführenden Teile des Durchlauferhitzers vom Kalk zu befreien, müssen diese nur in ein Wasserbad (mit Essig oder einem Entkalker aus dem Fachmarkt gefüllt) gelegt werden.
Bei dem Vorhaben, den Durchlauferhitzer zu entkalken, handelt es sich streng genommen um Wartungsarbeiten. Diese kann der Vermieter von den Mietern tragen lassen, aber nur, wenn es eine entsprechende Klausel im Mietvertrag gibt.
Wichtig: Elektrische Durchlauferhitzer mit Blankdraht-Heizelementen gelten als wartungsfrei und brauchen nicht entkalkt zu werden.
2. Richtige Grundeinstellung wählen
Bei modernen Geräten können Verbraucher eine exakte Temperaturvorwahl festlegen. Stellen Sie die maximale Wassertemperatur aber nicht zu hoch einzustellen, um sich nicht zu verbrennen. 39 Grad sind völlig ausreichend.
Dass das Gerät richtig eingestellt ist, merkt man bereits während der ersten Dusche. Denn wenn die Temperatur nicht nachreguliert werden muss und das Wasser mit gleichbleibender Temperatur fließt, stimmt alles.
3. Am Waschbecken nicht immer mit warmen Wasser Hände waschen
Sich mal eben die Hände zu waschen, dauert nur wenige Sekunden. Ist die Armatur auf Rot und es fließt warmes Wasser, ist auch der Durchlauferhitzer aktiv geworden und verbraucht Strom. Sind die Hände nach 15 Sekunden gewaschen, wird der Durchlauferhitzer wieder abgestellt. Sinnvoller und energiesparender ist es, mit kalten Wasser zu waschen.
4. Auf den richtigen Duschkopf kommt es an
Strom und somit Geld können Verbraucher sparen, wenn sie eine Sparbrause benutzen. Dies sind Duschköpfe, die weniger als zwölf Liter Wasser pro Minute verbrauchen (im Handel sind diese bereits für wenige Euro zu erhalten). Einige Sparbrausen reduzieren ganz einfach die Durchlaufmenge im Duschkopf, andere verteilen das Wasser über eine spezielle Düsentechnik und sparen so.
5. Nutzen Sie immer nur ein modernes Gerät
Es gibt große Unterschiede und verschiedene Modelle bei Durchlauferhitzern. Ältere Geräte arbeiten meist hydraulisch, neuere dagegen elektrisch. Elektrische Durchlauferhitzer können im Vergleich bis zu 30 % Stromkosten einsparen. Ein Tipp: Wer ein veraltetes Modell besitzt, sollte einmal bei seinem Vermieter nachfragen, ob aus Spargründen nicht ein neueres Modell angebracht werden kann.
6. Duschen verbraucht weniger Wasser, Strom und Geld als ein Wannenbad
Duschen gilt generell als sparsamere Alternative zum Baden. Wer lieber baden geht, der muss nicht nur mit höheren Wasserkosten rechnen, sondern auch mit höheren Stromkosten, die durch den Durchlauferhitzer zustande kommen. Ein Vollbad entspricht laut Experten rund 7 Mal eine Dusche von etwa 3 Minuten.
7. Nutzen Sie den besten Stromtarif
Verbraucher sollten sich immer vergewissern, dass sie auch den besten Stromtarif nutzen, denn hier lässt sich das meiste Geld einsparen. Mit einem kostenlosen Wechselservice (wie remind.me) erfahren Verbraucher in wenigen Minuten, wie hoch ihr Einsparpotential ist.